n-tv.de - Wissen
- Auf molekulare Ebene geschaut: Menschen altern individueller als bisher gedacht
Die meisten Menschen wollen lange leben, dabei aber nicht alt werden. Doch jeder Mensch altert - allerdings auf seine ganz individuelle Art, wie eine aktuelle Untersuchung mit Zwillingen zeigt. - Besonderheit der Flugbahn: Warum starten die deutschen Raketen in Norwegen?
Von Norwegen aus schickt das bayerische Unternehmen Isar Aerospace erstmals eine Trägerrakete erfolgreich ins All. Viele der großen Weltraumbahnhöfe liegen in Äquatornähe, was einige Vorteile mit sich bringt. Warum startet die deutsche Rakete ausgerechnet im eisigen Norden? - Reste versunkener Ozeane?: Rätselhafte Strukturen am Rand des Erdkerns entdeckt
Unter unseren Füßen verbirgt sich ein unbekanntes Reich: Am Rande des Erdkerns spüren Forscher Regionen auf, in denen seismische Wellen auf ungewöhnliche Weise gestreut werden. Die Anomalien erstrecken sich über ganze Kontinente. Doch wo kommen sie her? - Rätselhafter Vogel-Schwund: Wo sind all die Berliner Spatzen geblieben?
Spatzen sind ortstreue Vögel, die eng an ihren Lebensraum Stadt und die Nähe zum Menschen gebunden sind. Kein Wunder, dass Berlin auch die Hauptstadt der Spatzen war. Doch Naturschützer schlagen angesichts der rückläufigen Zahlen Alarm. - Mindestens vier Stunden am Tag: Stützgürtel kann manchen bei Rückenschmerzen helfen
Rückenschmerzen sind weitverbreitet und die Ursachen nur selten klar. Der Einsatz eines altbewährten Mittels könnte die Schmerzen im Lendenbereich zumindest etwas lindern - und den etwas angeschlagenen Ruf dieser orthopädischen Hilfsmittel verbessern. - Langjähriges Mittel übertroffen: Nord- und Ostsee heizen sich deutlich auf
In diesem Hitzesommer jagt eine Rekordtemperatur die nächste. Nun zeigen neue Messungen, dass es auch in Nord- und Ostsee deutlich wärmer wird. Das hat weitreichende Folgen für Lebensräume und Nahrungsnetze - und auch das Risiko für Extremwetter steigt. - Ungesunde Klassenzimmer: Studie: Bakterien im Schulstaub belasten Kinderlungen
Die Sauberkeit in Schulen ist immer wieder ein Thema. Nun untersucht ein Forschungsteam, was sich im Staub von Klassenzimmern befindet - und ob bestimmte Mikroben Auswirkungen auf die Lungenfunktion von Schülern und Schülerinnen haben. Die Ergebnisse sind besorgniserregend. - Angeblich gesellige Aktivität: Raucher fühlen sich einsamer als Nichtraucher
Menschen treffen sich in Raucherbereichen und tauschen sich aus. Nikotinkonsum gilt in Gemeinschaft als etwas Geselliges. Die aktuellen Ergebnisse einer Studie, die das Einsamkeitsgefühl von Rauchenden untersucht, kommt zu einem ganz anderen Befund. - Rennen um Vorherrschaft im All: Darum ist die bayerische Trägerrakete so ein großer Schritt
Der erfolgreiche Raketenstart von Isar Aerospace könnte Europas Rolle im internationalen Wettlauf um den Weltraum grundlegend verändern. Dahinter stehen nicht nur wirtschaftliche Chancen, sondern die Frage nach strategischer Unabhängigkeit. - "Bedeutender Durchbruch": Eine KI hat lebensfähige Viren entworfen - was das bedeutet
Die KI Evo analysiert das Erbgut eines einfachen Virus gründlicher als Fachleute - so gut, dass sie daraus DNA-Baupläne für komplett neue, funktionstüchtige Viren konstruieren kann. Ein Durchbruch. Aber einer, der auch viel über die Grenzen von KI sagt. - Genetische Analysen: Abstammung ausgestorbener Großkatze geklärt
Vor Tausenden Jahren lebte eine Großkatze namens Miracinonyx trumani im heutigen Nordamerika. Durch eine Analyse der Gene kann nun nicht nur deren Abstammung, sondern auch deren Lebensraum und die Art ihrer Ernährung geklärt werden. - Im Inneren des Sonnensystems: Was an der Merkur-Mission so besonders ist
Nach fast acht Jahren Flugzeit steuert die europäisch-japanische Sonde "Bepicolombo" in Richtung Merkur. Dieser ist einer der nächsten Planeten der Erde. Aber warum dauert die Reise dorthin dann so extrem lange? - Schadstoffe in der Luft: Feinstaub könnte Rheuma-Schübe auslösen
Weltweit leiden rund 18 Millionen Menschen an sogenannter rheumatoider Arthritis. Die schmerzhafte Erkrankung der Gelenke verschlimmert sich oft in Schüben. Forschende stoßen nun auf einen möglichen Zusammenhang mit der Luftqualität. - Bei traumatischen Erfahrungen: Neuseeland erlaubt medizinischen Einsatz der Partydroge MDMA
Posttraumatische Belastungsstörungen zu behandeln, ist nicht einfach. Neuseeland schlägt deswegen einen neuen Weg ein. Regierungsangaben zufolge könnte sich MDMA als sehr wirksam erweisen. - Auch Säugetiere betroffen: Vogelgrippe wird in Australien zunehmend zum Problem
Das Vogelgrippe-Virus rafft weltweit Millionen Tiere dahin. Bis vor einigen Wochen war Australien der letzte nicht betroffene Kontinent. Doch das ist nun anders. Viele außergewöhnliche Arten sind bedroht. - Die Welt ist ungerecht: Wie Belastungen zu Verschwörungsdenken führen können
Jeder Mensch macht im Laufe des Lebens schlechte Erfahrungen. Doch die Anzahl dieser Belastungen macht nicht automatisch anfällig für Verschwörungsgeschichten. Es ist ein weitreichenderer Aspekt. Das beweist die Arbeit eines britischen Forschungsteams. - Schutz vor Folgeschäden: Überraschende Wirkung: "Zauberpilze" könnten bei Chemotherapie helfen
Taubheit, Schmerzen, abgebrochene Krebstherapien: Nervenschäden zählen zu den schwersten Nebenwirkungen einer Chemotherapie. Die Droge Psilocybin bewahrt zumindest Mäuse zuverlässig davor, finden US-Forscher heraus. Klinische Studien am Menschen sollen bald folgen. - Neuer Langzeitrekord: Patient überlebt neun Monate mit Gen-Schweineniere
Ein 66-Jähriger aus den USA erhält 2025 die Niere eines Minischweins. Neun Monate lang funktioniert das genveränderte Organ, ein neuer Rekord. Der Mann erhält schließlich eine Spenderniere. Aus Sicht von Ärzten macht dies Hoffnung. - Europäisch-japanische Mission: "Bepicolombo" startet Anflug auf den Merkur
Bei der ESA sorgt das Manöver für Jubel: Nach acht Jahren im All schafft die europäisch-japanische Mission "Bepicolombo" eine Hochrisiko-Operation auf dem Weg zum Merkur. Sie hat bereits mehr als zehn Milliarden Kilometer zurückgelegt. - Fußpilz als Trophäe: Spritzfreie Pissoirs und duftende Babys - kuriose Studien ausgezeichnet
Warum kuschelt man mit Babys, aber nicht mit Teenagern? Ein Forscherteam ist der Frage nachgegangen - und wird dafür mit dem "unehrenhaften" Nobelpreis geehrt, neben Studien zu Mückenrüsseln und Pissoirs. Die Preisverleihung findet erstmals nicht in den USA statt - der Grund ist nicht lustig. - Trockenere Bedingungen seit 2015: Deutschland fehlt etwa die Hälfte des Bodensees an Wasser
Das Wasserdefizit hat sich in Deutschland in den vergangenen Jahren vergrößert: Derzeit fehlen im Langzeitvergleich 25 Gigatonnen. Auch ein besonders nasser Herbst würde dem Wasserspeicher wohl nicht ganz zur Erholung reichen. - Diesen Rat haben Experten: Das deutsche Stromnetz lässt sich kaum komplett schützen - was also tun?
Nach den mutmaßlichen Angriffen auf das deutsche Stromnetz wird dessen Verwundbarkeit mehr als deutlich. Fachleute halten eine lückenlose Überwachung für illusorisch. Sie plädieren für ein anderes Konzept, das aus der Ukraine bekannt ist. - Rinder-Erreger auf dem Vormarsch: Shamonda-Virus breitet sich weiter in Deutschland aus - neue Variante entdeckt
Fieber, Durchfall und weniger Milch: Immer mehr Rinderbetriebe melden Infektionen mit dem Shamonda-Virus. Nun entdecken Forschende eine zweite Variante - ein Hinweis darauf, dass die Erreger unabhängig voneinander mehrfach eingeschleppt wurden. Wie gefährlich ist das Virus für Tier und Mensch? - Abwasser im leeren Fluss: Gewässern entgleitet bei Niedrigwasser die Selbstreinigung
Die Wasserstände an Flüssen wie Rhein, Elbe und Donau sind diesen Sommer historisch niedrig. Das bremst die Industrie aus. Die niedrigen Pegel sorgen auch dafür, dass Rückstände von Medikamenten, Pestiziden und Reinigungsmitteln die Flüsse mehr verschmutzen als sonst. - Eines der größten Rätsel: Erster Nachweis von Dunkler Materie gelungen?
Seit Jahrzehnten fahnden Forscher nach Dunkler Materie, die 85 Prozent der Masse im Universum ausmachen soll. Ein Detektor tief unter der Erde im US-Bundesstaat South Dakota registriert nun möglicherweise ein vielversprechendes Signal. Doch die Messung wirft neue Fragen auf. - Darum beim Schlüpfen schon groß: Forscher können Geheimnis der Schlangen-Embryos lüften
Warum Schlangen beim Schlüpfen aus dem Ei so groß sind, beschäftigt Biologen seit Langem. Ein internationales Forscherteam analysiert nun Hunderte Embryos und findet den Grund im Inneren des Eis. Ein Detail über den Eidotter überrascht besonders. - UN-Bericht zu Erderwärmung: Dieser Extrem-Sommer ist "eine Warnung vor dem, was uns bevorsteht"
Ein neuer Bericht der UN macht klar: Die menschengemachte Erderwärmung wird sich nicht auf 1,5 Grad begrenzen lassen. Wichtig sei nun, die Chance auf ein nur kurzfristiges Überschreiten zu nutzen - und zwar sofort. Sonst drohten verheerende Folgen. - Mittlerweile mehr als 3000 Tote: Kongo hofft auf Wirksamkeit des Ervebo-Impfstoffs gegen Ebola
Im Kongo erreicht die Zahl der Toten einen traurigen neuen Höchststand. Weiterhin sind viele Menschen mit dem Virus infiziert. Hoffnungen ruhen auf einem Impfstoff, von dem Zehntausende Dosen das Land erreichen sollen. Der muss sich allerdings erst noch beweisen. - "Übermenschliche" Technologie: KI erkennt Herzleiden innerhalb von Sekunden
Herzschwäche ist ein weitverbreitetes Problem. Ein britisches Forscherteam trainiert eine KI mit Millionen Herzkurven. Bis zu 90 Prozent der gefährdeten Patienten soll die Software anhand eines EKGs erkennen können. - Gefahr für das Männerherz: Zu wenig Testosteron ist offenbar ungesund - zu viel aber auch
Viele Männer mittleren Alters bekommen bei Hormonmangel Testosteronpräparate verschrieben. Eine neue Analyse legt aber nahe, dass zu hohe Spiegel das Herz ähnlich belasten wie zu niedrige. Entscheidend seien Dosis und ein enger Zielbereich.